Gastdirigenten
Winterarbeitsphase 2012
Dominik Beykirch, musikalischer Assistent von Nicolás Pasquet und Dirigent
des Konzerts am 8. Januar in Kelkheim
Dominik Beykirch, 1990 im thüringischen Eichsfeld geboren, erhielt schon früh Unterricht in den Fächern Klavier und Musiktheorie bei Bärbel Mallach und Jens Greßler. 2003 erfolgte der Wechsel an das Musikgymnasium „Schloss Belvedere“ in Weimar, zunächst mit dem Schwerpunktfach Klavier bei Helmut Heß und seit 2005 mit den Hauptfächern Orchesterdirigieren bei Prof. Nicolás Pasquet und Opernkorrepetition bei Prof. Gunter Kahlert. Nach dem Abitur begann er das Studium Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet und Martin Hoff.
Dominik Beykirch war zweifacher Förderstipendiat „für musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche“ des Freistaates Thüringen, vierfacher Bundespreisträger von „Jugend musiziert“ und Gewinner des „Innerschulischen Wettstreites der Klasse 11sp“ am Musikgymnasium. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er bei Kursen von Prof. Günther Eisenhardt, Christof M Löser, Stefan Mai, Andrey Boreyko (Junge Deutsche Philharmonie) und Daniel Raiskin. Dominik Beykirch arbeitete unter anderem mit der Staatskapelle Weimar, dem Kammerorchester der Jenaer Philharmonie, dem Westböhmischen Sinfonieorchester Marienbad und dem Karlsbader Sinfonieorchester, in Repertoireproben ferner auch mit den Jenaer Philharmonikern, dem Lohorchester Nordhausen/Sondershausen, dem Westsächsischen Symphonieorchester, der Vogtland-Philharmonie Greiz-Reichenbach und der Thüringen-Philharmonie Gotha-Suhl. Er leitete die Uraufführung von Ludger Vollmers Oper „Schillers Räuber“ und assistierte bei der Inszenierung von Brittens „A Midsummer Nights Dream“ am Deutschen Nationaltheater Weimar.
Parallel zum Studium widmet sich Dominik Beykirch intensiv korrepetitorischen Aufgaben, vor allem aber dem Continuospiel. Er ist Mitglied des Bachcollegiums der ILM-Festspiele und erarbeitet in diesem Ensemble zahlreiche teils chorsinfonische Programme zusammen mit den Professoren Frithjof Martin Grabner, Erich Wolfgang Krüger und Gernot Süßmuth.
Sommerarbeitsphase 2011
Clemens Schuldt, musikalischer Assistent von Nicolás Pasquet und Dirigent
des Saalburg-Konzertes 13. August
Der 29-jährige Nachwuchsdirigent Clemens Schuldt gewann im November 2010 den renommierten Donatella-Flick-Wettbewerb und wird bei seiner zweijährigen Assistenz beim London Symphony Orchestra mit großen Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Bernhard Haitink oder Valery Gergiev zusammenarbeiten.
Als Stipendiat des „Deutschen Dirigentenforums“ dirigierte er bereits das Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, das Göttinger Symphonie Orchester sowie die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz. Assistenzen führen ihn zu den Salzburger Festspielen („Lulu“-Produktion mit Marc Albrecht) und ans Theater Osnabrück („Hoffmanns Erzählungen“ mit GMD Hermann Bäumer). Konzertauftritte absolvierte er mit der „Neuen Philharmonie Westfalen“, dem „Philharmonischen Orchester Lugansk“, dem österreichischen Orchester „Spirit of Europe“ und dem Weilheimer Kammerorchester.
Für das Jahr 2011 sind Konzerte u.a. mit dem Mariinsky Theater Orchester St.Petersburg, den Bremer Philharmonikern, der Philharmonie Bad Reichenhall und dem „Jungen Klangforum Mitte Europa“ geplant. Außerdem wird Clemens Schuldt in der Jugendkonzertreihe des London Symphony Orchestras „LSO Discovery“ Dirigate übernehmen.
Der Altstipendiat der „Konrad-Adenauer-Stiftung“ wurde letztes Jahr zum künstlerischen Leiter des Orchesters der Stiftung ernannt und ist außerdem seit zwei Jahren ständiger Dirigent des Düsseldorfer Kammerorchesters „Schumann Camerata“.
Nach seinem Violinstudium bei Ida Bieler an der Robert-Schumann-Hochschule begann Clemens Schuldt ein Dirigierstudium bei Rüdiger Bohn, ebenfalls in Düsseldorf, und studiert nach einem Studienjahr bei Mark Stringer (Universität Wien) nun bei Nicolas Pasquet in Weimar.
Regelmäßig setzt sich Clemens Schuldt für Zeitgenössische Musik ein, so dirigierte er bereits mehrere Uraufführungen und trat u.a. beim „Klanken-Festival“ in Belgien auf und war Assistent beim Festival „Warschauer Herbst“. Wichtige musikalische Impulse erhielt er durch seine langjährige Orchestertätigkeit beim „Gürzenich Orchester Köln“ sowie der „Deutschen Kammerphilharmonie Bremen“.
Osterarbeitsphase 2011
Johannes Klumpp
Johannes Klumpp gilt als einer der hoffnungsvollsten Vertreter der Generation junger deutscher Dirigenten. Geboren 1980, wurde er in Weimar an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in den Fächern Dirigieren und Viola ausgebildet.
2005 wurde Johannes Klumpp in die Förderung durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats aufgenommen, seit 2008 ist er Stipendiat der 2. Förderstufe.
2006 erhielt er für "besondere künstlerische Leistungen in Verbindung mit beispielgebender Haltung" den Weimarer "Franz Liszt-Preis". Beim Internationalen Dirigierwettbewerb 2007 in Besançon konnte sich Johannes Klumpp unter 300 Bewerbern bis ins Finale durchsetzen.
2008 wurde er mit dem 1. Preis sowie dem Sonderpreis für begleitendes Dirigieren beim 4. Hochschulwettbewerb Dirigieren "in memoriam Herbert von Karajan" ausgezeichnet. 2007 bis 2009 leitete er das Akademische Orchester Freiburg und seit dem Sommer 2007 das Festivalorchester der Sommermusikakademie Schloss Hundisburg.
Seine Konzerttätigkeiten führten Johannes Klumpp vor bedeutende Orchester, unter anderem das Beethoven-Orchester Bonn, das Tiroler Landesorchester Innsbruck, das Stuttgarter Kammerorchester sowie das Landesjugendorchester Saarland.
Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Johannes Klumpp als 1. Kapellmeister am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen verpflichtet.
Sommerarbeitsphase 2010
Justus Thorau, musikalischer Assistent von Nicolás Pasquet
und Dirigent der SAALBURG-KONZERTE am 20. und 21. August
Justus Thorau, 1986 in Berlin geboren, erhielt schon frühzeitig Violin- und Klavierunterricht.
Seit 2006 ist er Dirigierstudent an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Gunter Kahlert und Prof. Anthony Bramall und arbeitet dort regelmäßig mit der Jenaer Philharmonie, dem Loh-Orchester Sondershausen und der Vogtland-Philharmonie zusammen. Konzerte mit dem Sinfonieorchester des MDR Leipzig, der Jenaer Philharmonie, dem Westböhmischen Sinfonieorchester sowie der Nordböhmischen Philharmonie Teplice erweiterten seine profesionelle Konzerterfahrung als Dirigent.
Ein Meisterkurs bei Salvador Masconde im Rahmen der Wiener Meisterkurse ergänzte seinen dirigentischen Werdegang.
Außerdem leitete er die Herbstarbeitsphase 2009 des Oikomusica Tübingen und assistiert schon lange Zeit dem Sinfonieorchester des Jungen Ensembles Berlin sowie im April 2009 und Sommer 2010 dem LJO Hessen, mit welchem er auch Konzerte leiten wird.
Seit Oktober 2007 war Justus Thorau Leiter des Collegium Musicums Weimar und ist seit April 2009 Dirigent des Studenten-Sinfonieorchesters der Katholischen Hochschulgemeinde in Freiburg im Breisgau.
Thorau war Anfang diesen Jahres am Badischen Staatstheater Karlsruhe aushilfweise als Solorepetitor engagiert und wurde im März 2010 in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats aufgenommen. Im Rahmen dieser Förderung nahm er an einem Meisterkurs bei Daniel Raiskin mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz teil.
Osterarbeitsphase 2010
Daniel Huppert, musikalischer Assistent von Nicolás Pasquet
und Dirigent des BENEFIZ- KONZERTES FÜR HAITI am 15. April
im Opernhaus Kassel
Daniel Huppert studierte Dirigieren bei Prof. Gunther Kahlert und Prof. Nicolás Pasquet, Violoncello und Schulmusik in Weimar und Saarbrücken, sowie Musik- wissenschaft und Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes.
Zur Zeit absolviert er ein Aufbaustudium Orchesterdirigieren bei Prof. Anthony Bramall an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.
Weitere Studien und Assistenzen führten ihn zu Gabriel Feltz, George Alexander Albrecht, Lutz Herbig, Jac van Steen, Georg Fritzsch und Constantin Trinks und damit zu Orchestern wie der Staatskapelle Weimar, den Stuttgarter Philharmonikern, dem SR-Rundfunksinfonierorchester Saarbrücken, den Dortmunder Philharmonikern, dem Saarländischen Staatsorchester und dem Symphonieorchester des Festivals junger Künstler Bayreuth. Im Mittelpunkt dieser Assistenzen standen nicht nur die großen spätromantischen Symphonien bzw. Tondichtungen von Gustav Mahler, Anton Bruckner und Richard Strauss, sowie Wagners "Walküre" und Strauss "Salome", sondern auch Werke des 20. Jahrhunderts wie Igor Strawinskys Oper "The Rake's Progress" und zuletzt Karlheinz Stockhausens Mixtur Nr. 16 ½ von 2003.
2007 übernahm er die künstlerische Leitung des Kammerorchesters des Festivals junger Künstler Bayreuth, ein von Jean Sibelius gegründetes Jugendfestival mit über 250 jungen MusikstudentInnen aus über 30 Nationen, aus der eine CD Produktion mit Piazollas "Vier Jahreszeiten" hervorging. Nach dem Debüt 2008 im Gewandhaus zu Leipzig als jüngster Dirigent in der traditionsreichen Geschichte der Leipziger Universitätsmusik, folgte Anfang diesen Jahres das Operndebüt am Theater Nordhausen mit dem Loh-Orchester Sondershausen mit Mozarts "Gärtnerin aus Liebe".
Weitere Dirigate führten ihn zu den Jenaer Philharmonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Loh-Orchester Sondershausen, dem Philharmonischen Orchester Kiel, dem Sinfonieorchester Kaiserslautern, den Hofer Symphonikern, der Nordböhmischen Philharmonie Teplice sowie der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach.
Daniel Huppert ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes, Gewinner des Kreativfonds 2009 der Bauhaus-Universität Weimar und seit 2009 Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates. Im Januar 2010 hat Daniel Huppert den Deutschen Operettenpreis für Junge Dirigenten der Oper Leipzig gewonnen.
Mit dem LJSO Hessen hat er bereits im Sommer 2009 zusammengearbeitet.
Winterarbeitsphase 2009 / 2010
Martin Lukas Meister
Der 36jährige Schweizer Dirigent Martin Lukas Meister ist zurzeit kommissarischer Generalmusikdirektor am Staatstheater Darmstadt, wo er bisher unter anderem Turandot und Tosca von Puccini, Don Carlos und Rigoletto von Verdi, Debussys Pelléas et Mélisande und Gounods Faust einstudiert hat. In der aktuellen Spielzeit dirigiert Martin Lukas Meister zudem unter anderem Die Meistersinger und Die verkaufte Braut, sowie das 7. Sinfoniekonzert mit Till Eulenspiegel von Richard Strauss und der 1. Sinfonie von Johannes Brahms. Er wird die kommende Spielzeit 2009/10 mit Janaceks Katja Kabanova eröffnen, unter anderem Maria Stuarda von Donizetti einstudieren, sowie Rosenkavalier und Aida dirigieren. Außerdem wird er das 2. Sinfoniekonzert mit der 8. Sinfonie Antonin Dvoraks und Les Fresques de Piero della Francesca von Martinu leiten.
Bis 2006 war Martin Lukas Meister als 1. Kapellmeister am Pfalztheater Kaiserslautern und davor als 1. koordinierter Kapellmeister am Ulmer Theater engagiert. Gastdirigate und Tourneen führten ihn in die meisten Länder Europas und auch nach Amerika. Er arbeitete bisher unter anderem mit dem Basler Sinfonieorchester, dem Zürcher Kammerorchester, dem Beethoven Orchester Bonn, der Mazedonischen Philharmonie, der Südböhmischen Kammerphilharmonie, dem Theater Bielefeld und dem Schlesischen Staatstheater. Daneben hat er sich immer auch für Jugend-, und Studentenorchester engagiert, und Konzerte beispielsweise mit den Orchestern der Musikhochschule Zürich und des Konservatoriums Feldkirch, den Bucharest Symphonic Players und dem Fiddlefest New York dirigiert. 1998 und 2000 war er Dozent und Dirigent an der UBS Academy & Festival Verbier. Martin Lukas Meister leitet seit 2007 die Sinfonietta Darmstadt.
Martin Lukas Meister absolvierte die Schweizer Kapellmeisterausbildung der Musikhochschulen Basel, Bern, Genf und Zürich bei Ralf Weikert und Manfred Honeck. Internationale Meisterkurse, unter anderem in Tanglewood, sowie viele Assistenzen und Hospitationen ergänzen seine dirigentische Ausbildung. In diesem Zusammenhang arbeitete er unter anderem mit Nikolaus Harnoncourt, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Zubin Mehta, Seji Ozawa und André Previn. Neben seiner Dirigierausbildung studierte er an der Musikhochschule Zürich Klavier, Bratsche und Schulmusik, sowie parallel dazu an der Universität Zürich Musikwissenschaft, Musikethnologie und Philosophie.
Martin Lukas Meister ist Träger des Dirigentenpreises der Schweizer Tonkünstlergesellschaft und der Zürcher Kiefer-Hablitzel-Stiftung, sowie des 1. Preises der W. und B. Alter-Stiftung.
Bereits als 17-jähriger hatte Martin Lukas Meister das Sinfonieorchester Nota Bene Zürich gegründet, welches sich unter seiner Gesamtleitung zu einem der führenden Jugendsinfonieorchester der Schweiz entwickelte und heute noch in einer Stärke von über 80 Musikern existiert.
Mit dem Landesjugendsinfonieorchester Hessen arbeitet Martin Lukas Meister nun bereits zum dritten Mal zusammen. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die CD-Einspielung der 7. Sinfonie von Anton Bruckner aus dem Frühjahr 2008.
Winterarbeitsphase 2009 / 2010
Pascal Müller, musikalischer Assistent von Martin Lucas Meister und Dirigent des Konzertes in Büdingen am 17. Januar
Pascal Müller studierte Dirigieren und Trompete an den Musikhochschulen von Luzern und Fribourg in der Schweiz.
Meisterkurse und Dirigierassistenzen führten in zu Prof. Ralf Weikert, Nikolaus Harnoncourt, Krysztof Penderecki, Jonathan Nott, Douglas Bostock und Baldur
Brönimann. Im Jahre 2000 erhielt er das Stipendium "Schweizer Orchesternachwuchs".
Ausserdem absolvierte er Nachdiplomstudien in Kulturmanagement und zum Musikschulleiter an der Hochschule Zentralschweiz.
Als Kapellmeister erarbeitete er sich mit verschiedenen Orchestern ein breites Repertoire. So führten ihn Dirigate zu Orchestern in der Schweiz, Deutschland, Ungarn und Holland. Zurzeit ist er Kapellmeister am Theater Arth und Kapellmeister und Chorleiter in Beckenried, Schweiz. Zudem leitet er das Symphonische Blasorchester Zürich-Altstetten.
Seit 2007 ist er ausserdem künstlerischer Leiter und Dirigent von "LunaMusica", welche Opernwerke in neuer Form auf kleinere Bühnen bringt. Die neueste Produktion ist "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck.
Winterarbeitsphase 2009
Prof. Hubert Buchberger
Der Frankfurter Dirigent, Kammermusiker, Hochschullehrer und Geiger Hubert Buchberger studierte von 1970 bis 1977 an der Musikhochschule seiner Heimatstadt bei Heinz Stanske und Günther Weigmann Violine und Kammermusik. Bereits während seines Studiums, im Jahre 1974, gründete er das BUCHBERGER-QUARTETT . Dieses Ensemble wurde 1978/79 durch die "Bundesauswahl Junger Künstler" des Deutschen Musikrates gefördert und war Preisträger internationaler Wettbewerbe, etwa in Portsmouth, Hannover und Evian. Seit diesen Wettbewerbserfolgen konzertiert das Quartett im In- und Ausland und hat sich durch seine überlegte Programmgestaltung, die Berücksichtigung anspruchsvoller und ausgefallener Repertoirebereiche und insbesondere durch seine Konzerte mit Erläuterungen und Klangbeispielen einen Namen gemacht. Im Herbst 2004 begann das Quartett mit einer CD-Produktion aller 69 Streichquartette von Joseph Haydn für das holländische Label Brilliant Classics. Bisher sind 15 CDs erschienen, die in der internationalen Fachpresse als herausragende Produktionen gewürdigt und z. T. auch mit Preisen ausgezeichnet wurden.
1977 erhielt Hubert Buchberger einen Lehrauftrag an der FRANKFURTER MUSIKHOCHSCHULE , 1985 wurde er zum Honorarprofessor ernannt und 1988 zum hauptamtlichen Professor für Kammermusik an diesem Institut berufen. Aus seiner Kammermusikklasse sind zahlreiche konzertierende Ensembles hervorgegangen. Von 1991 bis 1994 war er Prorektor, von Mai 1998 bis November 1999 Dekan des Fachbereichs Künstlerische Ausbildung, von 1999 bis 2002 leitete er als Vizepräsident geschäftsführend die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.
Als Dirigent widmet er sich neben seinen Engagements als Gastdirigent derzeit insbesondere vier projektweise arbeitenden Ensembles:
Seit 1974 leitet er das OFFENBACHER KAMMERORCHESTER , seit 1990 die SINFONIETTA FRANKFURT . Mit diesen beiden Ensembles präsentiert er vorwiegend die anspruchsvolle Streichorchesterliteratur des 20. Jahrhunderts, aber auch sinfonische Werke, insbesondere aus dem klassisch-romantischen Bereich.
Nach einigen Gastdirigaten wählte ihn das COLLEGIUM MUSICUM ASCHAFFENBURG 2005 zu seinem Chefdirigenten. Mit diesem Orchester gestaltet er neben der Konzertreihe in Schloss Johannisburg jährlich eine Schlosshofgala, im Jahr 2006 mit Mozarts "Zauberflöte", 2007 mit Haydns "Schöpfung" und 2008 mit Webers "Freischütz".
Seit der ersten erfolgreichen Zusammenarbeit im Frühjahr 2002 ist er "Ständiger Dirigent" des LANDESJUGENDORCHESTERS NORDRHEIN-WESTFALEN . Mit diesem Orchester erarbeitet er das große sinfonische Repertoire und absolvierte erfolgreiche Auftritte u. a. beim Europäischen Klassik-Festival Ruhr, beim Rheinischen Musikfest, bei den Nacht- und Jugendkonzerten des WDR, in den Essener und Kölner Philharmonien, der Düsseldorfer Tonhalle, dem Berliner Konzerthaus und auf Tourneen durch Ungarn, die Beneluxländer, China, Bosnien-Herzegowina und Kroatien. Im Herbst 2008 wird das Orchester in Portugal auftreten. Im Frühjahr 2008 leitete er im Rahmen eines Projektes zum 100. Geburtstag von Olivier Messiaen zwei Konzerte mit einem von Messiaens Hauptwerken, dem Oratorium "La Transfiguration de Notre-Seigneur Jésus-Christ". Das Konzert im großen Kölner Sendesaal wurde vom WDR live im Radio übertragen.
Seit vielen Jahren ist er regelmäßig Gast bei der Orchesterakademie des Schleswig Holstein Musik Festivals und hat dort als Instrumentaldozent und Juror, aber auch als Dirigent eigener Projekte mitgewirkt. Als künstlerischer Leiter gestaltet er seit 2005 das Osnabrücker Musikfestival "classic con brio" mit einem innovativen Konzept, bei dem das musikalische Zusammenwirken junger professioneller Ensembles mit international renommierten Solisten und Kammermusikern im Zentrum steht.



